Jungaale aus dem Atlantik finden ein neues Zuhause

Fischerei Köllnitz beteiligt sich am Brandenburger Pilotprojekt zur Aalbestandssicherung und der Arterhaltung.

Am Dienstag, den 22. Februar 2022 ab 10.30 Uhr setzt die Fischerei  Köllnitz mehrere hunderttausend ca. 7cm lange Glasaale in die Groß Schauener Seenkette. Damit engagiert sich die Fischerei zum wiederholten Male im Rahmen des EU-Pilotprojektes zur Erhöhung des Laichbestands des europäischen Aals im Elbeeinzugsgebiet für den Erhalt dieser gefährdeten Fischart.

Die ersten Aale finden direkt am Ufer des Sees in ihr neues Zuhause. Die restlichen Fische werden anschließend per Boot auf der gesamten Seenfläche von 955 ha verteilt. „Die Glasaale haben eine lange Anreise von der französischen Atlantikküste hinter sich. Nun können die Tiere hier in der Heinz Sielmann Naturlandschaft Groß Schauener Seen die nächsten 8 bis 15 Jahre bis zu ihrer Laichreife aufwachsen“, erläutert Frederik Buhrke, Betriebsleiter der Fischerei Köllnitz GmbH. „Einen Teil des Bestandes fangen wir für die eigene Fischverarbeitung ab, es wird jedoch genau darauf geachtet, dass genügend Laichtiere abwandern können.“

Der Aal hat aufgrund seiner extrem langen Wanderungen zu den Laichgründen in der Sargasso-See südlich der Bermuda-Inseln mit vielen widrigen Bedingungen zu kämpfen. Durch Querverbauung von Flüssen, einen hohen Befischungsdruck und einer großen Anzahl an natürlichen Fressfeinden sind die Bestände über Jahrzehnte deutlich zurückgegangen. „Nur durch die Durchführung ambitionierter Besatzprogramme wie diese kann der Bestand des Aals in natürlichen Gewässern bewahrt werden“, so Buhrke weiter. Wir sind froh und dankbar, dass diese Bemühungen für den Aal unternommen werden und wir daran aktiv teilnehmen können. Besonderer Dank gilt der Fischereischutzgenossenschaft Havel Brandenburg eG und Herrn Menzel für die Organisation.“

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Inmitten der Idylle laden die Köllnitzer Fischerstuben, die zum „Gastgeber des Jahres 2020“ im Seenland Oder-Spree ausgezeichnet wurden, mit dem modernen Einrichtungskonzept und der großen Sonnenterrasse mit Seeblick zu frischen und geräucherten Fisch und Fischspezialitäten aus der eigenen Manufaktur ein. Auf dem Fischereigelände gibt es viel zu entdecken: vom eigenen Hofladen mit frischem Fang, geräucherten Spezialitäten, Salaten und Fischbrötchen über das Fischereimuseum bis hin zu einer Ausstellung der Heinz Sielmann Stiftung. Über einen Naturlehrpfad gelangt man zudem zum Aussichtsturm Selchow, der einen wunderschönen Blick über Sielmanns Naturlandschaft Groß Schauener Seen bietet.

Fischerei Köllnitz, Groß Schauener Hauptstraße 31, 15859 Storkow (Mark)

 

Über das Fisch- und Landgut Köllnitz: Die Verbindung aus Tradition und Innovation

Unse­re Bran­den­bur­ger Tra­di­ti­ons­fi­sche­rei Köll­nitz (seit 1209) mit rund 1.300 Hektar Gewäs­sern trans­for­mie­ren wir in den nächs­ten Jah­ren zu einem inno­va­ti­ven Land- und Fisch­wirt­schafts­stand­ort mit Fisch aus eige­nem Wild­fang, anti­bio­ti­ka­frei­er Aqua­kul­tur, Bio­land­wirt­schaft und eige­nen Manu­fak­tu­ren. Zudem ent­wi­ckeln wir den rund 35 Hektar gro­ßen Stand­ort zusam­men mit meh­re­ren Natur­schutz­or­ga­ni­sa­tio­nen zu einem ein­ma­li­gen Ort für sen­si­blen Natur­tou­ris­mus, an dem den Besu­chern der Wert der Natur eben­so nahe­ge­bracht wird wie die Pro­duk­ti­on gesun­der Lebensmittel. www.koellnitz.de

 

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Über Artprojekt

Die 1985 gegründete Berliner Artprojekt-Gruppe versteht sich als branchenübergreifender Konzeptentwickler und Innovationsbeschleuniger, der globale Fragestellungen aufgreift und mit lokalen Lösungen beantwortet. Im Wandel der gesellschaftlichen, ökologischen und technischen Herausforderungen folgt das Unternehmen den selbst gesetzten Leitlinien von Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, Energieeffizienz sowie Umweltverträglichkeit und verbindet erfolgreich die drei Geschäftsbereiche Immobilien, Natur & Ernährung sowie Gastronomie & Hotellerie. www.artprojekt-gruppe.de

Pressekontakt:

Christine Zeine

Pressereferentin

+49 30 786 006 – 32

+49 151 723 182 10

PRESSEMITTEILUNG

Storkow, Groß Schauen, 22.02.2022

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